Berlin, 08.11.2008

Mainzer Sportakrobaten verpassen Mannschaftsbronze in Berlin

Am 8.11.08 fand in Berlin die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft Senioren der Sportakrobatik statt.

Die rheinland-pfälzischen Sportakrobaten waren mit einer Mannschaft aus zwei Damentrios vom SAV Mainz-Laubenheim und einem Damenpaar vom KKSV Mainz-Finthen am Start. Neben Rheinland-Pfalz hatten Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen und Thüringen gemeldet.

Nach den Top-Platzierungen der Einzelmeisterschaft von Hoyerswerda hatten die Mainzer auch bei der Mannschaft in Berlin die Bronze-Medaille fest im Visier. Hinter Baden-Württemberg und Sachsen im Bund die Drittbesten zu sein, war das erklärte Ziel. Es galt die Hessen als den steten Konkurrenten um die Position drei in Deutschland zu schlagen.

Für Mannschaftsbronze aber mussten die Deutschen Vizemeister Nadine Schek, Julia Patruna, Dana Saiko und die Sechsten Lorena Mager, Mona Rheinberger, Amina El Zinari vom SAV und ihre Teamkameraden Christina Gärtner, Helena Goletz vom KKSV allerdings allesamt absolut fehlerfrei bleiben. Eine Herausforderung für die Rheinland-Pfälzer.

"Es ist immer wieder ein Zitterspiel bei der dünnen Personaldecke überhaupt eine Mannschaft aus dem Hut zu zaubern. Und eine Ersatznominierung haben wir diesmal auch nicht", kommentierte Landestrainerin Antoaneta Kiselichka das schwierige Unterfangen in Berlin. "Doch wir können inzwischen gut mithalten und gehen unbeirrt unseren Weg nach vorne."

Die Rheinland-Pfälzer mussten zunächst mit Christina Gärtner und Helena Goletz auf die Matte. Leider turnte das Paar nicht optimal und für ihre Teamkollegen begann die Aufholjagd zur Konkurrenz. Aber auch die Nächsten Lorena Mager, Mona Rheinberger und Amina El Zinari erwischten nicht ihren besten Tag und ließen ein paar Wackler in der Luft. So konnte am Ende auch eine Superkür der Deutschen Vizemeister Nadine Schek, Julia Patruna und Dana Saiko die Mainzer nicht mehr aufs Treppchen heben. Es blieb der undankbare vierte Platz. "Angestrebtes Ziel nicht ganz erreicht, aber doch zufrieden und auf guter Spur", resümierte Landesfachwart Klaus Spengler das Ergebnis.

Ergebnisse

1. Baden-Württemberg (79,370 Pkt.)

2. Sachsen (78,300 Pkt.)

3. Hessen (76,150 Pkt.)

4. Rheinland-Pfalz (74,810 Pkt.)

5. Thüringen (71,670 Pkt.)

6. Bayern (68,800 Pkt.)

7. Berlin (51,450 Pkt.)